Throwback: Irish people

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Jeder redet gut von den Iren, das haben wir schon vor unserem Trip mitgekriegt. Nett sind die da, ein süßes und gemütliches Völkchen, am liebsten betrunken. Das Leben findet da wirklich im Pub statt. Man würde dort wahrscheinlich nicht einmal seine Nachbarn kennen, wenn man sie nicht jeden Tag im Pub trifft. Die Iren sind sehr kontaktfreudig. Nahezu jeder, den wir getroffen haben, hat mit uns ein Gespräch angefangen und wollte aufrichtig wissen, woher wir kommen, was wir hier machen, wie lange wir bleiben und ob uns das Land gefällt. Ich habe noch nie so nette Menschen getroffen, die ehrlich und offen daran interessiert sind, dass es dir gut geht.

Throwback: Horseriding in Clifden

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Letzte Station: Clifden. Ziemlich weit im Norden von Connemara. Wir wollten unbedingt ins landschaftlich schöne Connemara und haben uns deshalb Clifden ausgesucht. Außerdem wollte ich dort reiten. Das ist ein bisschen mein Tick. Egal, wo ich bin – reiten! Ich bin früher jahrelang geritten, habe dann aber leider aus verschiedenen Gründen aufgehört. Es erinnert mich an meine Kindheit als ich Pferdefiguren gesammelt und meine Wände mit Pferdepostern tapeziert habe. Ein Pferd ist der beste Freund des Menschen (Hunde sind mir viel zu treudoof) und wenn ein Pferd dir einmal vertraut, tut es das sein Leben lang. Diese Tiere sind hochintelligent und ich liebe es, mit ihnen zu kommunizieren. Umso genialer war es dann auch, dass es in Clifden funktioniert hatte. Die Besitzerin des Hostels hat sich darum gekümmert, dass ich noch am selben Abend einen Ausritt in einer Gruppe durch die Umgebung unternehmen konnte. Direkt am Strand entlang bei Ebbe und Sonnenuntergang. Wenn man das vorher noch nie gemacht hat, ist so was absolut atemberaubend. Für mich war es das Beste des gesamten Irland-Trips. Mein Pferd hieß Boots, ja, auf gut Deutsch Stiefel. Er war ein genügsames Pferd, ein bisschen faul vielleicht, aber wir kamen gut miteinander zurecht. Ich mag es, die verschiedenen Charaktere von Pferden zu beobachten.

Throwback: Claddagh Rings and not enough time in Galway

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Auch in Galway haben wir nur eine Nacht verbracht, dabei wurde uns die Stadt viel mehr empfohlen als beispielsweise Limerick. Ich glaube, wir sind bei unserem Zeitplan immer nur danach gegangen, was man sich alles Sehenswertes ansehen konnte. Und anscheinend gab es da für Galway nicht wirklich viel. Wie auch immer, wir haben uns natürlich die Stadt angesehen, eine obligatorische Stadtrundfahrt gemacht und waren ein bisschen bummeln. Galway ist niedlich, musste sich seinen Charme aber erst verdienen, ich habe lange gebraucht, um die Stadt schön zu finden. Das Beste war die Bettwäsche im Hostel. Es war mal wieder zu wenig Zeit, um komplett zu versinken.

Throwback: Walking along the Cliffs of Moher

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Doolin ist winzig und eigentlich nur ein Ziel für Touristen, weil es in der Nähe der Cliffs of Moher liegt. Man findet dort ein Hostel neben dem nächsten, sogar Busse fahren dort, obwohl der Ort nicht einmal einen vernünftigen Supermarkt besitzt. Wir sind dort zwei Nächte geblieben, weil wir einen ganzen Tag Zeit für unsere Wanderung zu den Klippen nehmen wollten. Unglücklicherweise hat es an diesem Tag in Strömen geregnet und wir haben gemerkt, dass es doch seine Nachteile hatte, im Vorfeld alles zu buchen. Wir haben so viele Leute kennen gelernt, die einfach immer erst vor Ort geguckt haben, was es für Übernachtungsmöglichkeiten gab und die sich vorher keine Gedanken gemacht haben. Das hatten wir in Deutschland auch überlegt, jedoch zuerst relativ viel Angst davor gehabt, letztendlich keine zwei Betten mehr in einem Hostel zu finden, weil alles ausgebucht ist. Irland hat sich als das Trend-Reiseziel 2015 herausgestellt und alle Hostelbetten waren so gut wie jede Nacht belegt. Wir wären gerne noch etwas länger in Doolin geblieben, hatten unseren Plan aber so getaktet, dass es am nächsten Tag schon gleich weiter nach Galway ging. Wenn du viel sehen möchtest, musst du eben Kompromisse machen.

Throwback: The old fire of Limerick

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Rucksack wieder gepackt, Postkarten im Gepäck, weiter geht’s. Nächstes Ziel: Limerick. Alle haben gesagt, dass Limerick hässlich ist, furchtbar schmutzig und einfach nicht schön. Wir haben aus diesem Grund dort nur eine Nacht eingeplant. FEHLENTSCHEIDUNG. Ich teile diese Meinung absolut nicht. Wir haben zugegebenermaßen nicht besonders viel von Limerick gesehen, aber das, was wir gesehen haben, fanden wir nicht hässlich. Eher etwas verbraucht und abgenutzt, aber stark und kraftvoll. Information eines Taxifahrers: Limerick ist uralt. Stammt aus Zeiten der Wikinger. Und war Vorlage für New York City. Limerick kann nicht so mies sein, wenn es als Modell für den Bau DER Weltmetropole genommen wurde. Ich hatte das vorher nicht gewusst.
Wir haben hier in einem Hotel geschlafen und nicht wie in den anderen Städten in Hostels. Die schien es in Limerick nicht zu geben, ist nicht so der Touristenknotenpunkt. Das Hotel war auch ziemlich außerhalb, was bedeutete: Taxi fahren. Ich mochte das in Irland immer sehr gerne, mit einem Taxi unterwegs zu sein, weil alle Taxifahrer mit uns ein Gespräch begonnen und teilweise auch Hintergrundinformationen herausgerückt haben. Das hat sich gelohnt, denn sonst hätten wir niemals von unserem Ausflugsziel in Limerick erfahren. Bunratty Village. Meiner Meinung nach einer der besten Orte, die wir gesehen haben. Absoluter Wiederholungsbedarf.

Throwback: Cork – nagged and … really corky

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Es hat einen sehr bitteren Beigeschmack, nach den Ereignissen in Paris einfach so im Kontext zum Thema Irland weiterzugehen. Natürlich beschäftigen mich solche Dinge, jedoch finde ich auch, dass es nichts nützt, sein Facebook-Profilbild mit der französischen Flagge zu kombinieren, alles stillzulegen und in Staatstrauer zu verfallen. Frankreich ist in meinem Herzen und ich bin schockiert und fassungslos. Es passieren jeden Tag so schlimme Dinge, nun redet die ganze Welt über Frankreich, damit es etwas zu reden gibt. Ich rede meistens nicht mit, sondern denke mir meinen Teil. Es macht für mich keinen Sinn, dass sogar Youtube jetzt auf Blau-Weiß-Rot setzt. Damit helfen wir den Franzosen überhaupt nicht.

#PrayforParis

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„I see humans, but no humanity.“

 

Ein Post außerhalb der Reihe, zu groß ist einfach meine Fassungslosigkeit. Ich war gerade vor drei Monaten selbst dort gewesen, mit meinem Freund. Nicht daran denken, wenn dem etwas passiert wäre. Eine Kommilitonin macht gerade ein Auslandssemester in Paris, ich war beruhigt, bei Facebook zu lesen, dass es ihr gut geht. Warum passiert das alles? Warum haben wir jegliche Werte verloren? Was für eine Kraft ist das, die Menschen zu Monstern werden lässt und anderen Menschen so etwas antut? Was geht in den Köpfen dieser Leute vor? Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Familien. #prayforparis

Throwback: Dublin – washy cuteness of Ireland

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Mit meiner besten Freundin mache ich jedes Jahr Urlaub, irgendeinen Trip, um uns ein Land anzusehen. Zumindest haben wir das für die nächsten Jahrzehnte vor. Dieses Jahr ging es auf die grüne Insel. Das war kurz nach meinem Urlaub in Paris, Romy ständig unterwegs. Mit meiner besten Freundin Lydie (eigentlich Lydia, Lydie sagen darf nur ich!) Urlaub zu machen ist mega entspannend und unkompliziert, habe ich festgestellt. Wir interessieren uns im Großen und Ganzen für die gleichen Dinge und kennen uns schon ewig lange (dieses Jahr sind es 11 Jahre Jubeljubiläum, I love you, mein FÜCHSLEIN, by the way!), um genau zu wissen, wann wer Zeit für sich braucht und wann man besser den Mund hält.

Throwback: City of Love

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Anfang August diesen Jahres bin ich mit meinem Freund in Paris gewesen. Ich persönlich bin sehr gerne in Paris oder allgemein in Frankreich, da dieses Land mein Leben sehr geprägt hat. Ich habe sehr lange in Frankreich gelebt und versuche jedes Jahr, mindestens einmal in Frankreich zu sein. Die letzten Jahre hat dies leider aus verschiedenen Gründen nicht geklappt und auch für die nächsten Jahre muss ich mir einiges einfallen lassen, um das zu schaffen, daher war ich umso glücklicher, dass ich dieses Jahr im August endlich einmal wieder dort sein konnte. Paris ist eine meiner liebsten Städte, das Flair und die Atmosphäre dort sind einfach unbeschreiblich. Man kann natürlich von Franzosen halten, was man will (ich werde darüber noch einen Extra-Post verfassen) und ich kann vielen ihre Meinung auch nicht verübeln, da man wissen muss, wie man Franzosen zu nehmen hat, um sie mögen zu können.
In Paris selbst wird diese Haltung noch einmal sehr verstärkt. Paris ist eine sehr elegante und teure Stadt. Die monumentale Architektur ist natürlich gigantisch. Ich kenne niemanden, der Paris nicht schön findet und ich entdecke jedes Mal, wenn ich dort bin, neue Details und Dinge zum Staunen. Lässt man die ganzen Klischees einmal weg, ist es eine wunderschöne Stadt, die in jeder Ecke etwas zu bieten hat. Selbst in den Außenbezirken, wo wir beispielsweise unser Hotel hatten, konnte man abends noch sehr schöne und ruhige Spaziergänge unternehmen.
Neben den gängigen Touristenattraktionen haben wir aber auch Orte besucht, die man vielleicht nicht in jedem Reiseführer findet.

A blog about…

Da ich gefühlte 1000 Ideen in einer Minute habe, ist so auch dieser Blog entstanden. Er beschäftigt sich mit Reisen in jeder Form, ob nun national oder international. Er ist mein persönliches Tagebuch, um all die erlebten Dinge zu verarbeiten, damit mein Kopf nicht an einer Reizüberflutung zugrunde geht. Denn ich habe festgestellt, dass Instagram alleine dafür nicht mehr reicht, um alles verarbeiten zu können.

Ich liebe es, zu reisen, unterwegs zu sein, in fremde Kulturen eintauchen zu können und mir die Welt anzusehen, das ist meine Inspirationsquelle und hilft mir, mich zu motivieren. Ich möchte euch hier an meinen Eindrücken, Impressionen und Erfahrungen teilhaben lassen. Es sind natürlich alles subjektive Ansichten, aber ich versuche immer, aus mehreren Perspektiven zu beschreiben und mehrere Erfahrungsmöglichkeiten zu schildern.

Ich kann nicht sagen, wo es mir am besten gefällt, dafür sind überall zu unterschiedliche Erfahrungen entstanden. Ich muss mich auch erst noch in ganze Thematik von Wordpress, Plugins und Layout einfuchsen, deshalb wird es wahrscheinlich alles erst nach und nach so aussehen, wie ich es gerne hätte, seid bitte nachsichtig mit mir.

Let’s go – mit ein paar Throwbacks, mit der Gegenwart, aber auch der Zukunft, vielleicht inspiriert und motiviert euch das ja genauso sehr wie mich.